„Im Judentum besteht die Bibel nur aus dem Alten Testament“. Konstruktionen des Verhältnisses Christentum–Judentum in Schulbüchern für die Fächer katholische und evangelische Religion sowie Werte und Normen
Vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand in der Bildungsmedienforschung untersucht dieser Beitrag Darstellungen des Judentums in Schulbüchern der Sekundarstufe I für den katholischen und evangelischen Religions- sowie den Werte-und-Normen-Unterricht in Niedersachsen. Genauer behandelt der Beitrag die Frage, wie das Verhältnis von Christentum (bzw. einer christlich geprägten, säkularen Kultur) und Judentum in den Schulbüchern konstruiert wird. Er zeigt, wie diese Relation nicht (mehr) dichotom gezeichnet wird, sondern in vielfältiger Weise ,unscharf‘ bleibt.
Veröffentlicht in: Zeitschrift für Religion, Gesellschaft und Politik (2024)

